Am 10.10. fuhren wir, die 6. Klassen, von Waldenburg aus nach Chemnitz ins Kino zum Kinderfilmfestival "Schlingel". Von den sieben Kurzfilmen, die wir sahen, gefiel mir der letzte am Besten. Er handelte von einem Jungen, namens Otto, der nicht sehen konnte und seine Freundin mit ein paar Fotos erfreuen wollte. Natürlich war es gerade für ihn schwer, aber nach vielen Versuchen schaffte er es, ein paar Fotos von  seinen fußballspielenden Freunden und auch eins von sich selbst zu machen. Damit Otto die Bilder "sehen" konnte, durchstach sein Freund die Umrisse der Personen auf den Fotos, so dass sie wie Blindenschrift zu "lesen" waren.

Dieser Film gefiel mir, weil der Junge sich so viele Gedanken machte, wie er dem Mädchen eine Freude bereiten könnte.

Bis auf ein paar wenige Filme, die, wie ich finde, keinen großen Sinn hatten, fand ich diesen Vormittag im Kino sehr schön.