Schulgeschichte

Als es um 1900 zu akutem Lehrermangel in Sachsen kommt, werden Parallelklassen eingerichtet, statt Latein wird Englisch oder Französich unterrichtet. Nachdem 1915 das siebente Seminarjahr eingeführt und nach 1918 die Lehrerbildung insgesamt umgestellt wird, nimmt man 1921 die letzte Seminarklasse auf.
1922 entsteht im Haus eine Aufbauschule, in der begabte Schüler der Volksschule bis

1937 wird die Schule in Staatliche Oberschule für Jungen umbenannt, es herrschte Internatszwang, Mädchen konnten die Schule zwar besuchen, mussten aber außerhalb nächtigen.
Im Zweiten Weltkrieg wird die Schule als Lazarett genutzt, der Schulbetrieb ist stark eingeschränkt.
In den Jahren 1953 bis 1958 beherbergt das Gebäude eine Oberschule und ein Institut für Lehrerbildung, in den Jahren bis 1990 befindet sich eine Pädagogische Schule für Kindergärtnerinnen hier. 1974/75 werden die Turnhalle und das Wohnheim, das heutige Internat, erbaut.
Nachdem kurzzeitig eine Fachschule für Sozialpädagogik auf dem Gelände untergebracht wird, wird 1993 der Förderverein gegründet. Der Trägerverein übernimmt 1994 mit seiner Gründung Gebäude und Gelände des Europäischen Gymnasium Waldenburg , 1998 verlassen die ersten Abiturienten die Schule. Gleichzeitig wird die Jugendkunstschule gegründet und zieht in den Ostflügel des Gebäudes ein.