Zukünftige polnische Lehrer am Gymnasium
Montag, den 24. September 2007 um 00:00 Uhr
Auf den ganzen vergangen Monat zurückblickend, haben wir nur positive Gefühle und Empfindungen in uns. Die Angst, die jeder von uns aus Unsicherheit, Unerfahrung und Lampenfieber, der Aufgabe nicht gewachsen zu sein, in sich selbst geflochten hatte, war nach dem ersten Tag des Aufenthaltes hier in Sachsen verweht wie Blätter in einer herbstlichen Nacht.
Unser Ziel war es vor allem eine große Erfahrung für unseren zukünftigen Beruf als Lehrer zu erwerben, ein positives Bild Polens zu schaffen, die Vorurteile, die uns schon seit Jahrzehnten plagen, abzubauen und uns mit eigenen Ängsten zu konfrontieren, und gegen sie anzukämpfen.
Die Vielfalt der Kulturen, die uns begegnet sind, und das Zuvorkommensein und die Offenheit der gesamten Lehrkraft haben uns zu dem Erreichen unsers Zieles verholfen. Die Bereitschaft, mit uns etwas zu unternehmen, war zu unserer Überraschung riesig. Wir hatten damit überhaupt nicht gerechnet, dass wir die wunderschönen Städte Dresen, Meißen und Zwickau und die atemberaubende Landschaft der sächsischen Schweiz zu Gesicht bekommen.
Der Unterricht mit chinesischen Jugendlichen war für uns eine Herausforderung, da unsere Sprachen (Deutsch, Polnisch und Chinesisch) aus drei verschiedenen Sprachfamilien stammen. Aber dank der Bemühungen von den beiden Seiten gelang unsere Verständigung einwandfrei.
Das Angebot des Europäischen Gymnasiums war groß. Nachmittags hatten wir immer die Möglichkeit, an verschiedenen Arbeitsgemeinschaften wie Tanz, Joga, Volleyball oder Gitarreunterricht teilzunehmen.
Nach dem ganzen Monat sind wir reicher geworden. Reicher um so viele Erfahrungen. Das genießen zu dürfen, hat unsere Herzen mit Zufriedenheit und Freude gefüllt.
Geschweige denn, dass wir zugenommen haben, denn das Essen war wirklich vorzüglich.
Bis zum nächsten Mal ...diesmal in Polen!
Mit freudlichen Grüßen
Dorota Grzywna
Marta Fiszer
Magda Poszwinska
Seweryn Pyda
Stanis?aw Radzioch