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Am 28.04.2010 starteten 22 Schüler und 4 Lehrer Ihre Reise nach Finnland. In einem Schüleraustausch lernen sie andere Menschen, Kulturen und Gebräuche kennen. Heute Morgen begrüßte der Schulleiter der finnischen Partnerschule unsere Schüler und Lehrer in Helsinki. Anschließend ging es auf Erkundung der Umgebung gemeinsam mit finnischen Schülern und Lehrern. Wir freuen uns schon auf die Erzählungen nach Rückkehr unserer Fünftklässler am 12.05.2010.

aktueller Bericht aus Finnland:
Hallo Leute,
heute, am Dienstag, war schrecklich kaltes Wetter! Gerade mal +3°C und Schneeregen! Das war für unsere Exkursion zur Museumsinsel „Seurassari“ natürlich blöd und wir sind tüchtig nass geworden und haben somit sehr gefroren. Eigentlich ist die Insel sonst bestimmt sehr schön. Sie heißt deshalb Museumsinsel, weil ein Finne vor vielen Jahren mal auf die Idee kam, aus ganz Finnland die alten Häuser, also die sehr alten, ursprünglichen Holzhäuser, vor dem Verfall zu retten. Er hat sie kurzer Hand abgetragen und hier wieder aufgebaut. Es kostet auch keinen Eintritt, nur dann, wenn man in die Häuser hineingehen will, muss man einmalig etwas bezahlen. Doch die Saison beginnt erst Mitte Mai, so dass alles nur von außen anzusehen war. Übrigens gab es lange Zeit nur die Möglichkeit, mit dem Boot die Insel zu erreichen. Erst um 1880 herum wurde eine Brücke gebaut und dann wurde die Insel zu einem Ausflugsziel für die Helsinkier bzw. die vielen Touristen. ABER HEUTE – BEI DIESEM WETTER – WAREN WIR DIE EINZIGEN GÄSTE!
Zurück in der Schule gab es Mittag in der Mensa: Kartoffel–Thunfisch–Auflauf und vielen von uns hat es lecker geschmeckt. Und wie wir euch schon erzählt haben: Wem das Hauptgericht nicht schmeckt, der kann ja wenigstens Salat und Knäckebrot essen. Am meisten fetzt es uns aber, dass man das Essen selbst auf den Teller tun kann und dass es jeden Tag Milch gibt. Das wäre für unsere Schule auch toll.

Außerdem hatten wir heute mit den Finnen auch gemeinsam Unterricht: Musik, Kunst und Deutsch standen auf dem Stundenplan. In Musik wurde ein „Rhythmusbaukasten“ mit Sprechsilben geübt - also zum Beispiel im Vier-Viertel-Takt „Dong – Tscha-ka – Dong – Dong“ – und dann in Gruppen vorgetragen. In Kunst haben wir die Skizze vom Helsinkier Dom auf ein A4-Blatt übertragen und dann mit Farbe nach Hundertwasser (berühmter österr. Maler und Baumeister) gemalt. Ja und in Deutsch haben wir das Finnische Alphabet mit unserem verglichen (es gibt nur wenige Buchstaben, die anders gesprochen werden, wie zum Beispiel unser „H“ wird hier als „Ho“ ausgesprochen). Dann haben wir einen kleinen Dialog mit unserem finnischen Partner auf Finnisch einstudiert und vorgetragen. 15:00 Uhr war dann Schulschluss.
Viele Grüße an euch und die Lehrer von uns allen
und natürlich auch von Frau Krienitz und Herrn Seifert!
PS:
„Elefant“ heißt auf Finnisch: „norsu“, wobei die Finnen auch oft ein Wort aus anderen Sprachen übernehmen und dann einfach ein „i“ hinten dran hängen. Somit kann man auch im Finnischen „Elefanti“ sagen! Ist doch cool, stimmt’s!!!!! |