|
Verständnis füreinander
haben
Kleine Hilfe für den Verein für geistig
und körperlich Behinderte
Nicht wegschauen, wenn andere gekränkt, gehänselt,
drangsaliert, diskriminiert oder einfach nur ungerecht
behandelt werden. Das gehöre auch dazu, wenn man
sich „Schule gegen Rassismus - Schule mit Courage"
nennen will.
Das meinen Kristin Hinke und Julia Paufler aus der 11.
Klasse des Eurogymnasiums Waldenburg. Die Schule darf
diesen Titel seit voriger Woche offiziell führen.
Viele Aktionen, die sich insbesondere mit schwelendem
Rassismus, Intoleranz
gegenüber Andersdenkenden oder nur anders aussehenden
Menschen befassten, fanden während des zu Ende
gehenden Schuljahres am Gymnasium statt.
Dass es manchem gerade im Alltag an Toleranz und Verständnis
mangelt und man sich den Mitmenschen zuwenden müsse,
denen es schwer fällt, das tägliche Leben
zu bewältigen, hat die beiden Schülerinnen
bewogen, sich für den im Landkreis ansässigen
Verein zur Förderung geistig und körperlich
Behinderter einzusetzen. Da werden
nicht nur viele ehrenamtliche Helfer gebraucht, um unter
anderem Spielnachmittage für behinderte Kinder
zu gestalten. Wichtig ist auch, Eltern beizustehen,
damit sie Dinge erledigen können, bei denen sie
beispielsweise ihr im Rollstuhl sitzendes Kind nicht
mitnehmen können. „Und der Verein freut sich auch
über jede kleine finanzielle
Unterstützung", so Kristin Hinke. Darum haben
die beiden in der Schule einen Kuchen- und Salatbasar
veranstaltet. Und die Einnahmen am Schuljahresende dem
Verein gespendet.
|