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Hohes künstlerisches Niveau wurde vom Publikum gelobt
Vor allem das künstlerische Niveau wurde nach dem Weihnachtskonzert des Europäischen Gymnasiums gelobt. Der Kammerchor und Solisten der Freien Jugendkunstschule gestalteten unter Leitung von Dagmar Hanf ein einstündiges Konzert in der voll besetzten St: Bartholomäus-Kirche in Waldenburg. „Vor allem die Kompetenz, mit der das Konzert dargeboten wurde, ist beeindruckend",, resümierte zum Beispiel Schulleiter Reiner Lösel. Sein Vorgänger Claus Vorsprecher sah es ähnlich. „Beachtliches Niveau", so sein kurzer Kommentar. Der Kammerchor bot nicht nur Vielseitigkeit, sondern wurde auch dem hohen Anspruch gerecht, den die Liedauswahl den Schülern der Klassen sechs bis zwölf abverlangte. Zu klaren Stimmen der Solistinnen Anna Lichtenstein, Julia Zimmer, Friederike Harles und Doreen Fischer gesellten sich die Sopran- und Altstimmen sowie die Basslinie der Jungen. Höchst anspruchsvoll, aber gut gemeistert wurde zum Beispiel „Mariensohn" aus der Feder von Manfred Bühler. Gleicher Komponist brachte auch „Heilig, heilig, heiliges Paar" auf Papier, das ebenfalls in den Gesangsmappen der Mädchen und Jungen war. Der Vortrag dieses Liedes kam beim Publikum besonders, gut an. Gleiches lässt sich von den Zugpferden des Programmes sagen, wie „Als aller Hoffnung Ende war" und vor allem „Der kleine Trommlerjunge", dessen Solopart Daniel Jäkel übernahm, der in so genannter Knabensopranstimme sang.
Gewürzt wurde das Programm mit instrumentalen Einlagen. So spielte das Flötenquartett Nadine Hermann, Claudia Morgner, Susanne Knöfler und Erika Müller „Pastorely". von Jiri Lamburda. Die beiden Trompetenspieler Robert Baumgart und Ruben Bahner konnten ebenso wie David Osten an der Orgel überzeugen. Letzterer spielte mit „Macht hoch die Tür" sogar eine Eigenkomposition. Der Erlös des Weihnachtskonzertes - Schüler zahlten zwei Euro, Erwachsene drei - kommt den Tschernobykindern zu Gute.
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