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 Schüler des Eurogymnasiums nehmen erfolgreich teil am Landesweiten Wettbewerb zum Thema „Gewalt gegen andere. Nicht mit uns!“

 Vorentwürfe haben die Schülerinnen noch da. Die Wettbewerbsarbeit zum Thema Gewalt von Stephanie Hanf, Johanna Schönfelder, Anna Kuschke und Sarah Förster (v. l.) sind in Dresden.

Dresden/Waldenburg. Stephanie Hanf aus Lichtenstein und Jana Schönfelder aus Wolkenburg können am Montag in der Landeszentrale für politische Bildung in Dresden je einen dritten Preis im Plakatwettbewerb: „Gewalt gegen andere. Nicht mit uns!“ entgegen nehmen. Weiterhin wurden die Arbeiten von Anna Kuschke aus Flemmingen und Sarah Förster aus Grimmitschau für die Wanderausstellung unter dem gleichen Titel ausgewählt.


Die Plakataktion war im vergangenen Jahr von den Regionalen Arbeitsstellen für Ausländerfragen, Jugendarbeit und Schule und der Landeszentrale auf den Weg gebracht worden. Daraufhin wurde die Gestaltung von markanten Bildentwürfen gegen die Ausländerfeindlichkeit zum Thema des Kunsterziehungsunterrichts der neunten Klassen am Europäischen Gymnasium in Waldenburg.
So waren insgesamt rund 6o Jugendliche an diesem Projekt beteiligt. „Es war ein langer Prozess. Es fiel uns nicht leicht Ideen zu finden und diese in die einfachen Sprache
des Plakats umzusetzen. Deshalb haben wir viel miteinander gesprochen und diskutiert“, sagt Fachlehrerin Marlies Qehmichen. „Ich habe auch lange überlegt, bis die passende Idee kam“, ist von Schönfelder zuhören. Ihr ausgezeichneter Plakatentwurf heißt: „Ohne Ausländer wäre Deutschland farblos“ und zeigt lediglich die Umrisse unserer Fahne.
„Nur ein Spiel?“ fragt Hanf in ihrem hintergründigen Bild. „Der entscheidende Gedanke kam erst beim Schachspiel“ fügt sie hinzu. Nun zeigt ihr prämiertes Plakat einen schwarzen König, der von einem weißen Bauern schachmatt gesetzt worden ist.


Jedoch auch die anderen Schülerarbeiten rütteln auf. Schließlich zeigen die Jugendlichen nicht nur ihre eigene Sicht auf Äußerlichkeit in unserer Gesellschaft. Vielmehr nehmen sie sich der Fragen an, diskutieren untereinander und stellen Gewalt und Ausländerfeindlichkeit in Zeichnungen, Col lagen und auch in Comics an den Pranger. So viel Engagement hat die Jury überzeugt. So wurden nicht nur die Schöpfer der vier ausgewählten Arbeiten sondern noch weitere Schüler zur Preisverleihung eingeladen.
Der Schule war 2004 der Titel „Schule ohne Rassismus, Schule mit Courage“ verliehen worden. Lehren de und Lernende sehen sich in der Pflicht, gegen jegliche Form von Diskriminierung vorzugehen.

 

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