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 Streit um Fördergeld beigelegt

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 Sportplatzsanierung in Angriff   Foto:W. Sturm

Landesdirektion überweist Mittel an Eurogymnasium - Sportplatzsanierung kann in Angriff genommen werden

Von Holger Frenzel

Aufatmen beim Trägerverein des Europäischen Gymnasiums in der Töpferstadt. Der Streit um die Fördermittel mit der Landesdirektion in Chemnitz ist endlich beigelegt. Eine Summe von rund 439.000 Euro, die von der Landesdirektion seit 2006 einbehalten wurde, kann ausgezahlt werden. Damit stehen die Signale für weitere Baumaßnahmen rund um den Campus an der Altenburger Straße in diesem Jahr auf grün. "Streiten lohnt sich. Es war richtig, dass wir uns gegen die Entscheidungen des Regierungspräsidiums und der Landesdirektion gewehrt haben", kommentiert Frank Güthlein, Geschäftsführer des Trägervereins des Europäischen Gymnasiums, die Situation.
Rückblende: Im Zuge der 4,5 Millionen Euro teuren Komplettsanierung am Schulhaus hatte das Regierungspräsidium einen Teil der Fördermittel einbehalten. Die Begründung: Das Eurogymnasium bekam bereits Unterstützung über eine Vergabe-ABM und soll keine Doppelförderung in Anspruch nehmen. "Die Prüfung der Unterlagen hat ergeben, dass es keine doppelte Förderung gab", bestätigt Olaf Weiß, Pressesprecher des Landesdirektion Chemnitz, die Auszahlung der Fördergelder.
Durch die Verzögerung sieht Frank Güthlein das Europäische Gymnasium, an dem rund 560 Mädchen und Jungen unterrichtet werden, trotzdem im Nachteil. In den vergangenen Jahren sind die Baupreise gestiegen. Zudem gab es eine Mehrwertsteuererhöhung. "Wir hoffen, dass die nachträglich ausgezahlten Gelder für den Abschluss der Sanierung reichen", sagt der Vereins-Geschäftsführer. Derzeit laufen auf dem Schulhof die Pflasterarbeiten. Im Mai soll zudem die Erneuerung des Sportplatzes in Angriff genommen werden. Die Spielfläche erhält einen neuen Belag. Die Leichtathletikanlagen bekommen eine Frischekur.
Im Schulhaus konzentrieren sich die Baumaßnahmen auf den Westflügel, wo die Erneuerung von Elektroleitungen und die Komplettierung der Brandmeldeanlage anstehen. Zudem kommt es im gesamten Komplex zum Einbau von 15 Brandschutztüren. Der überwiegende Teil der Arbeiten geht in den Sommerferien über die Bühne. Schließlich sollen die morgen beginnenden Abiturprüfungen nicht von den Handwerkern gestört werden.

 

 

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