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Erster trilateraler Schüleraustausch

  • Europäisches Gymnasium WaldenburgTEGW e.V.

Ein ganz besonderer Höhepunkt in diesem Schuljahr war der erste trilaterale Schüleraustausch am Europäischen Gymnasium Waldenburg. Im Rahmen des Tages des Weimarer Dreiecks und der Europäischen Sprachen begrüßte unser Gymnasium Jugendliche aus Polen und Frankreich: Schülerinnen und Schüler des Zespół Szkół Ekonomicznych in Częstochowa sowie des Lycée polyvalent Val de Lys Estaires aus der Nähe von Lille.

Ein ganz besonderer Höhepunkt in diesem Schuljahr war der erste trilaterale Schüleraustausch am Europäischen Gymnasium Waldenburg. Im Rahmen des Tages des Weimarer Dreiecks und der Europäischen Sprachen begrüßte unser Gymnasium Jugendliche aus Polen und Frankreich: Schülerinnen und Schüler des Zespół Szkół Ekonomicznych in Częstochowa sowie des Lycée polyvalent Val de Lys Estaires aus der Nähe von Lille.

Grenzen im Fokus – mehr als nur Linien auf der Landkarte

Das Thema der Austauschbegegnung lautete „Grenzen“ – ein Begriff, der trennt und verbindet, schützt und herausfordert. In Projekten, Workshops und Gesprächen setzten sich die Jugendlichen mit historischen, politischen und persönlichen Dimensionen von Grenzen auseinander. „Die Schülerinnen und Schüler sollten erfahren, wie Grenzen in Vergangenheit und Gegenwart erlebt wurden – und welche Rolle sie heute in unserem Alltag spielen“, erzählten die Organisatoren des Austauschprojektes.

Ein volles Programm – von Görlitz bis Chemnitz

Sieben Tage lang erlebten die 43 Schülerinnen und Schüler aus drei Nationen ein abwechslungsreiches Programm. Gleich am ersten Tag führte ein Ausflug nach Görlitz/Zgorzelec, wo die deutsch-polnische Doppelstadt als lebendiges Beispiel für Grenzerfahrungen und Zusammenleben erkundet wurde.

Ein weiterer Höhepunkt war der Besuch des Tags des Weimarer Dreiecks in der Europäischen Kulturhauptstadt Chemnitz 2025. Hier nahmen die Jugendlichen an Workshops, Stadtführungen und Begegnungen mit Initiativen teil, die den europäischen Austausch fördern. Besonders eindrucksvoll war ein gemeinsames Kunstprojekt: Unter Anleitung des Künstlers Marian Kretschmer entstand ein kreatives 3D-Werk, das Gedanken der Jugendlichen zum Weimarer Dreieck auf einzigartige Weise sichtbar machte.

Das Projekt wurde durch den Kulturraum Vogtland-Zwickau gefördert.
 

Neben politischer Bildung und künstlerischem Schaffen spielte auch das Kennenlernen der Region eine wichtige Rolle. So besuchte die Gruppe u.a. das Schloss Waldenburg. Abends wurde gespielt, gegrillt und gelacht – echte Begegnungen im Alltag, die oft mehr bewirken als jedes Projekt.

Freundschaften über Grenzen hinweg

Besonders bewegend war das starke Gemeinschaftsgefühl, das sich in kürzester Zeit entwickelte. „Wir waren überrascht, wie schnell man zusammenwächst“, so die Rückmeldung vieler Teilnehmer. Erste Freundschaften entstanden, die beim nächsten Treffen in Frankreich im Frühjahr 2026 vertieft werden sollen.

Der Austausch ist Teil eines auf drei Jahre angelegten Projekts mit Begegnungen in Deutschland, Frankreich und Polen. Unterstützt wird er durch das Deutsch-Französische Jugendwerk (OFAJ), den Europa Direkt e.V. Dresden sowie regionale Stiftungen und Förderer. Für die Schülerinnen und Schüler bietet er nicht nur die Möglichkeit, Europa hautnah zu erleben, sondern auch selbst aktiv an seiner Gestaltung mitzuwirken.

Fazit
Eine Woche voller Begegnungen, Erlebnisse und neuer Perspektiven – das Europäische Gymnasium Waldenburg hat mit diesem Projekt gezeigt, wie lebendig europäische Verständigung sein kann. Der trilaterale Schüleraustausch ist ein mutiger Schritt in eine Zukunft, in der Grenzen nicht mehr trennen, sondern verbinden.