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Schülerinnen beim Filmdreh im Schloss Waldenburg

  • Jugendkunstschule WaldenburgEuropäisches Gymnasium WaldenburgTEGW e.V.

Filmreife Stimmung in Waldenburg: Die Stadt diente bereits mehrfach als Kulisse für Film- und Fernsehproduktionen. Im Mai wurde sogar direkt am Europäischen Gymnasium gedreht. Für die neue KIKA-Serie „Mein Traum, meine Geschichte“ entstanden im Ostflügel des Hauses mehrere Szenen, die im kommenden Jahr im Fernsehen zu sehen sein werden.

Filmreife Stimmung in Waldenburg: Die Stadt diente bereits mehrfach als Kulisse für Film- und Fernsehproduktionen. Im Mai wurde sogar direkt am Europäischen Gymnasium gedreht. Für die neue KIKA-Serie „Mein Traum, meine Geschichte“ entstanden im Ostflügel des Hauses mehrere Szenen, die im kommenden Jahr im Fernsehen zu sehen sein werden.

Für einige Schülerinnen gab es dabei eine ganz besondere Überraschung. Kurzfristig wurde für die Dreharbeiten ein Mädchenchor gesucht. Dank des Engagements von Musiklehrerin Heike Schultze konnten acht Schülerinnen der Klassenstufen 7 bis 9 an einem Drehtag im Schloss Waldenburg teilnehmen und echte Filmluft schnuppern.

Die Aufregung war zunächst groß. „Am Anfang war da schon Aufregung, aber als wir dann angezogen und fertig gemacht waren, war sie weg“, erinnert sich Joelle Hillmann.

Neben den Dreharbeiten selbst beeindruckte die Schülerinnen vor allem der Blick hinter die Kulissen. Wie viel Arbeit, Planung und Technik hinter einer einzigen Szene steckt, wurde ihnen erst vor Ort bewusst. „Mich hat die Technik fasziniert. Wir haben erst beim Dreh gemerkt, dass die Sonne hinter dem Fenster gar nicht echt war, sondern durch einen großen Scheinwerfer erzeugt wurde. Das war unerwartet, aber ziemlich cool“, berichtet Johanna Reinholz.

Eine besondere Herausforderung wartete bereits vor dem Drehtag auf die Gruppe: Das Lied für den Chor musste innerhalb weniger Tage einstudiert werden. Gemeinsam mit Heike Schultze bereiteten sich die Schülerinnen intensiv vor – mit Erfolg. Am Drehtag selbst lief alles reibungslos, und die Mädchen meisterten ihren Einsatz mit Bravour.

Nach vielen Stunden am Set waren zwar alle erschöpft, aber auch voller neuer Eindrücke und spannender Erfahrungen. Schnell wurde darüber gesprochen, wie man die fertige Folge später gemeinsam anschauen könnte. Charlotte Reisenbüchler hat dafür schon einen Plan: „Wenn die Serie rauskommt, werde ich sie mir wahrscheinlich mit meinen Freunden bei einer Übernachtung ansehen.“

Für unsere Schülerinnen war dieser Tag ein unvergessliches. Ein herzliches Dankeschön gilt Heike Schultze für ihren Einsatz sowie allen beteiligten Schülerinnen. Nun heißt es gespannt warten, bis die Folge von „Mein Traum, meine Geschichte“ im KIKA zu sehen ist.